Wörterbuch
UDI
  • Quelle UDI SB09: Mach doch kee Menggenggerli!
    ůsagt man, wenn jemand unnützes Getue oder leeres Gerede um eine Sache macht. Das Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten verzeichnet unter dem Stichwort Menkenke die Redensart Menkenken machen in der Bedeutung 'Schwierigkeiten machen, Vorbehalte haben'. Die Herkunft von Menkenke ist ungeklärt. Es kann sich aus jiddisch mechanne sein entwickelt haben, was soviel bedeutet wie 'um etwas weitschweifig herumreden'. Es kann sich aber auch um einen Ausdruck aus der Gaunersprache Rotwelsch handeln, in der Menkenke machen im Sinne von 'mach keine Geschichten, zier dich nicht, richte nichts Schlimmes an, mach keine Umstände' belegt ist.Literatur: Röhrich, Lutz: Das große Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten. Bd.2. Freiburg 1992, S. 1022. Wolf, Siegmund A.: Wörterbuch des Rotwelschen. Deutsche Gaunersprache. Mannheim 1956, S.215. Von Dr. Monika Fritz-Scheuplein
  • Wohl eher von Mendaciloquus = lügnerisch; Ganglium = das Überbein

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